Konferenz zur nachhaltigen Verankerung von Ressourcen Effizienz und Cleaner Production (RECP) in Aserbaidschan

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Konferenz zur nachhaltigen Verankerung von Ressourcen Effizienz und Cleaner Production (RECP) in Aserbaidschan

Am 26. September 2023 fand in Baku, Aserbaidschan, eine Konferenz zur nachhaltigen Verankerung von Ressourcen Effizienz und Cleaner Production (RECP) in Aserbaidschan, im Rahmen des Projekts „EU4Environment“, statt. An der Veranstaltung nahmen Vertreter des Wirtschaftsministeriums, des Ministeriums für Ökologie und natürliche Ressourcen, der Agentur für die Entwicklung kleiner und mittlerer Unternehmen (SMBDA), der Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung (UNIDO), Nichtregierungsorganisationen (NGOs), Verbände für die Entwicklung der Industrie, der Wissenschaft und Experten teil.

Die Projektaktivitäten unterstützen die Umsetzung der „Sozioökonomischen Entwicklungsstrategie der Republik Aserbaidschan für 2022 – 2026“.

In der Agenda „Aserbaidschan 2030: Nationale Prioritäten für die sozioökonomische Entwicklung“ hat zum Ziel eine nachhaltige, wachsende und wettbewerbsfähige Wirtschaft zu fördern. Es werden Projekte und Initiativen im Zusammenhang mit dem Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft, der Anwendung sauberer Technologien, der Förderung und Nutzung regenerativer Energiequellen, dem Recycling und der Säuberung verschmutzter Gebiete umgesetzt, sagte Herr Umud AGhazadeh, stellvertretender Leiter der Abteilung für Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen, Wirtschaftsministerium.

Da die natürlichen Ressourcen der Erde endlich sind, besteht die einzige Möglichkeit, das Wirtschaftswachstum aufrechtzuerhalten, darin, die Ressourceneffizienz zu gewährleisten. Das heißt, die Mittel zu finden, um mit der gleichen Anzahl von Ressourcen höhere Erträge zu erzielen. Daher ist RECP nicht nur für das Wirtschaftswachstum von entscheidender Bedeutung, sondern auch ein wichtiger Wegbereiter für die Industrie, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, Arbeitsplätze zu schaffen und Innovationen zu fördern, während gleichzeitig in Recycling und Ressourcenrückgewinnung investiert wird.

Aserbaidschan basiert auf innovativen Managementprinzipien, und dieser Trend ist die Grundlage für einen nachhaltigen Wandel.

In diesem Zusammenhang wird ein nachhaltiges Wassermanagement zu einem der wichtigsten Faktoren zur Erreichung einer nachhaltigen Landnutzung gesehen. Das Hauptziel der aserbaidschanischen Wasserpolitik ist es, die Bevölkerung und alle Wirtschaftszweige mit Wasser in der erforderlichen Menge und Qualität nach internationalen Standards zu versorgen und gleichzeitig eine gute ökologische Situation, Umweltschutz, effiziente Nutzung der Wasserressourcen und globale Wasserkooperation zu erreichen., sagte  Herr Rafig Verdiyev, stellvertretender Leiter der Abteilung für Umweltpolitik im Ministerium für Ökologie und natürliche Ressourcen.  

Die Konferenz diente als Plattform, um den Ansatz der UNIDO zur Verringerung der Umweltauswirkungen der Industrie durch Maßnahmen zur Verbesserung sowohl der wirtschaftlichen als auch der ökologischen Aspekte in Unternehmen zu erörtern. Im Rahmen des Projekts wurde die RECP-Methodik, d.h. die effiziente Nutzung von Ressourcen und Wasser auf der Grundlage der Bedürfnisse von Unternehmen, die Anwendung von Energieeffizienz- und Energieaudits in Produktionsprozessen, den sicheren Umgang mit Chemikalien und die Abfallreduzierung in 15 Unternehmen umgesetzt.

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Mit STENUM Unternehmensberatung und Forschungsgesellschaft für Umweltfragen GmbH die Ressourceneffizienz im Unternehmen steigern, kontinuierlich verbessern und zur nachhaltigen Entwicklung beitragen.

Ressourceneffizienz in Moldawien – Herausforderungen in Chancen verwandeln

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Ressourceneffizienz in Moldawien – Herausforderungen in Chancen verwandeln

Im Juli war STENUM in Chișinău und in Nisporeni, um mit Vertretern des Umweltministeriums, des Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Digitalisierung, des Konvents der Bürgermeister Moldawiens und der Handelskammer zu sprechen und mit strategischen Partnern und Experten wie mit ODA, der Organisation für die Entwicklung von Klein- und Mittelbetrieben, dem nationalen UNIDO-Koordinator, dem EIP-Experten, RECP-Experten, Auszubildenden und Demonstrationsunternehmen zukünftige Strategien zur Umsetzung von Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft zu besprechen..

Grundlagen dafür sind das  Nationale Abfallwirtschaftsprogramm 20213-2027 und die Nationale Entwicklungsstrategie für 2030). Das Umweltministerium konzentriert sich auf Kapazitätsaufbau und die Ermöglichung der Zusammenarbeit der verschiedenen Stakeholder und die institutionellen Rahmenbedingungen, die erforderlich sind, um Kontinuität in der Weiterführung der Initiative über das EU4Environment-Programms hinaus zu gewährleisten.

Am Freitag, den 14. Juli,  kamen Mitglieder der  RECP-Gruppe, Vertreter des EU4Business-Programms, Mitglieder des Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Digitalisierung, des Umweltministeriums und der ODA sowie Mitglieder  von UNIDO, EU4Environment und EU4Business-bezogene Experten zu einem Workshop zusammen. Der Schwerpunkt lag auf der Zusammenarbeit mit verwandten Programmen. Über 20 Teilnehmer diskutierten Herausforderungen, Hindernisse und Chancen für KMU beim Zugang zu RECP-Instrumenten und Finanzierungen. Nach der Präsentation der Erfahrungen der einzelnen Organisation erfolgt die weitere  Diskussion im World-Café-Format. Darin konnten sich die Teilnehmer mit diesen Themen auseinandersetzen, indem sie es in kleinen Tischgruppen diskutierten, die in mehreren Runden von 20-30 Minuten gewechselt wurden. So wurden Beobachtungen, Erfahrungen und Vorschläge ausgetauscht und ihre Anwendbarkeit im breiten Rahmen besprochen.

Die Veranstaltung zeigte, dass die Zukunft des Programms auf dem  Austausch von Erfahrungen und der Auslotung von Synergiepotenzialen liegen sollte. Die Ansätze sollten auch gezielter auf die Größe, und die spezielle strategische Anforderungen und die Möglichkeiten jeweils von Mikro-, Klein- und Mittelbetrieben eingehen. Während die kleinen Unternehmen unmittelbare technische Unterstützung brauchen, sind mittelständische Unternehmen an der Schulung ihrer Mitarbeiter und Informationen über neue Technologien, um die Produktion zu verbessern und  neue Märkte zu erschließen interessiert. Große Unternehmen  profitieren von konkreten Kenntnissen über Digitalisierung, Automatisierung und internationale Trends möchten, das sie beim Wachstum auf internationalen Märkten einsetzen können.

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Implementation of the Industrial Emission Directive in Serbia – IED Serbia

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Implementation of the Industrial Emission Directive in Serbia – IED Serbia

Die Umsetzung der besten verfügbaren Techniken ist ein wichtiger Schritt für die Einhaltung der „Industrial Emissions Directive“ in Serbien. Eine der Aktivitäten des Projekts „IED Serbien“ ist eine vergleichende Analyse der finanziellen Auswirkungen und der Auswirkungen auf die Umwelt, die die Einführung dieser Technologien in ausgewählten Industriesektoren mit sich bringen würde. Auf diese Weise unterstützt das Projekt Unternehmen und die zuständigen Behörden bei der Bereitstellung relevanter Daten zur Anwendung der besten verfügbaren Techniken, die eine Verbesserung des Umweltschutzes ermöglichen und gleichzeitig die Nachhaltigkeit der industriellen Produktion gewährleisten würden.

Dr. Johannes Fresner besuchte im Rahmen des Projekts gemeinsam mit lokalen Experten Unternehmen die der Richtlinie unterliegen.

Link zur Projektwebsite

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ÖKOPROFIT planzt 1.000 Bäume

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ÖKOPROFIT planzt 1.000 Bäume

Wir leisten einen Beitrag zur Begrünung der Stadt!

Die STENUM GmbH übernimmt die Baumpatenschaft von 1 Silber-Weide- Salix alba am Petersbach.

 

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Improving Nigeria’s Industrial Energy Performance & Resource Efficient Cleaner Production through Programmatic Approaches & the Promotion of Innovation in Clean Technology Solutions

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Improving Nigeria’s Industrial Energy Performance & Resource Efficient Cleaner Production through Programmatic Approaches & the Promotion of Innovation in Clean Technology Solutions

Das Ziel des Projekts ist es die Einführung industrieller Energieeffizienz (IEE) zu beschleunigen und die Umweltleistung von Unternehmen unter dem breiteren Dach von Best Practices und innovativen Ansätzen für Ressourceneffizienz und sauberere Produktion (RECP) innerhalb ausgewählter mittlerer und großerer Industrieunternehmen in Nigeria zu verbessern. Dies wird nicht nur die industrielle Energieeffizienz und -optimierung, die Material-, Wasser- und Chemikalieneffizienz und eine sauberere Produktion fördern, sondern auch zur ökologischen Nachhaltigkeit, zum verbesserten Zugang zu Energie und zur Verbesserung der wirtschaftlichen Leistung der Unternehmen beitragen.

STENUM ist für Training in ressourceneffizienter und sauberer Produktion (RECP) zuständig. RECP betrifft drei Nachhaltigkeitsdimensionen:

    • Produktionseffizienz, durch die Optimierung der produktiven Nutzung natürlicher Ressourcen – Materialien, Chemikalien, Energie und Wasser – betont;
    • Umweltmanagement, das sich mit der Minimierung der Auswirkungen auf Umwelt und Natur durch die Reduzierung von Abfällen und Emissionen befasst; und
    • soziale Verbesserung, die auf die Minimierung industrieller/chemischer Risiken für das Wohlergehen von Arbeitnehmer:innen und Gemeinschaften abzielt.

In diesem Projekt wird STENUM Curricula für akademische Kurse erarbeiten für:

    • University of Abuja
    • Federal University of petroleum resources, Effurun, Delta State
    • University of Lagos
    • Bayero University Kano

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Smart Region Villach

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Smart Region Villach

Das Projekt wird von der Stadt-Umland Regionalkooperation Villach gemeinsam mit den ExpertInnen der RMA – Ressourcen Management Agentur GmbH und in Zusammenarbeit mit der Werbeagentur Fussi GmbH, im Rahmen eines von Europäischer Union, Bund und Land unterstützten LEADER-Projektes umgesetzt.

Pilotinitiative „Ressourceneffiziente Gemeinde – Ökologische Reinigung“

Nachhaltige Kriterien für Beschaffung und Einsatz von Reinigungsmitteln

Der Einsatz von problematischen chemischen Stoffen in der Reinigung von Objekten kann durch ökologiebewusste Beschaffung und Anwendung von Reinigungsmitteln deutlich reduziert werden. Die ursprünglich zu diesem Thema geplante Umsetzung eines Pilotprojektes in einer Gemeinde war pandemiebedingt nicht möglich. Um dennoch die Projektziele zu erreichen, wurde allgemeingültig für Gemeinden ein Leitfaden mit zweckdienlichen Informationen, Kriterien und Maßnahmen erarbeitet.

Im Rahmen der Pilotinitiative hat STENUM folgende Aktivitäten durchgeführt:

Erstellung eines Leitfadens für die nachhaltige Beschaffung in Gemeinden mit folgendem Inhalt:

    • Erhebung der Ausgangssituation in Gemeinden
    • Maßnahmen zur Optimierung bei Beschaffung, Beauftragung und Reinigung
    • Erstellen von Unterlagen für Information und Schulung im Rahmen der Umsetzung der Maßnahmen
    • Darstellung der Wirkung einer nachhaltigen Beschaffung
    • Erstellung von Informationsmaterialien für die Kommunikation in den Gemeinden, sowie Erstellung von Arbeitsblättern
    • Öffentlichkeitsarbeit nach Fertigstellung der Materialien

Nutzen und Wirkung für die Region:

    • Reduktion problematischer Stoffe und Produkte in der Objektreinigung
    • Erhöhung des Anteils ökologischer und biologischer Produkte
    • Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz
    • Verbesserung der Luft-, Wasser- und Bodenqualität

Die erstellten Materialien stehen unter folgendem Link kostenlos zum Download zur Verfügung: https://rm-kaernten.at/2022/12/20/abschlussbroschuere-projekt-smart-region-villach-pilotinitiativen-ii/

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Carbon Footprint Training in vocational education and training schools

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Carbon Footprint Training in vocational education and training schools

Projektabschluss in Göranssonska Skolan, Sandviken, Schweden

Ausgehend von einer gemeinsamen Herausforderung, die Umweltauswirkungen von Schulen zu verringern, um so die Auswirkungen des Klimawandels zu reduzieren, wurde gemeinsam mit Lehrern und Schülern der CO2 Fußabdruck von Schulen berechnet undMaßnahmen zur Reduktion des CO2 Fußabdrucks identifiziert.

Es wurde eine geeignete Methodik und Didaktik entwickelt und an den teilnehmenden Schulen
umgesetzt.

Die Ergebnisse des Projekts sind:

    • Methodik zur Berechnung und Reduzierung des CO2-Fußabdruckes von Schulen und ihren verbundenen Unternehmen
    • Verbesserung der Energieeffizienz und Reduktion der CO2 Emissionen in denteilnehmenden Schulen
    • Förderung der Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen, die zu einer besseren Ausbildung künftiger Arbeitnehmer:innen im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung führt.
    • Aktualisierungen des Lehrplans in Bezug auf nachhaltige Entwicklung
    • Kontinuierliche Reduktion der CO2 Emissionen von Schulen

Am Projekt nahmen folgende Schulen teil:

    • Instituto Técnico Comercial Cuatrovientos Sociedad Cooperativa in Pamplona, Spanien
    • HTBLA Wolfsberg
    • Sandvik Utbildnings AB, Schweden
    • Technologische Fachoberschule Bozen,Italien

Bei der Erstellung des CO2 Fußabdrucks wurden die Schulen von den Mitarbeiter:innen der STENUM GmbH und CENTRO INTEGRADO SUPERIOR DE ENERGIAS RENOVABLES, Imarcoin, Spanien unterstützt.

 

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ÖKOPROFIT Auszeichnung 2022

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ÖKOPROFIT Auszeichnung 2022

Unternehmen stehen heute mehr denn je vor der Herausforderung, nachhaltig zu handeln und zugleich ein hohes Maß an Wettbewerbsfähigkeit beizubehalten.

Mit der ÖKOPROFIT-Zertifizierung wurde das Engagement der Unternehmen für den betrieblichen Umweltschutz gewürdigt. Die Auszeichnung soll auch als Motivation dienen, weiter kontinuierlich an der Verbesserung der Umweltleistungen weiterzuarbeiten.

Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit, dem Engagement und der kontinuierlichen Arbeit an der Reduktion der CO2 Emissionen.

Wir gratulieren allen Unternehmen herzlich zur ÖKOPROFIT-Zertifizierung 2022.

 

 

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KWF-FIRST.green: Beim ersten Themenworkshop drehte sich alles um das Thema Carbon Footprint, Lebenszyklusanalyse und Bankenratings

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KWF-FIRST.green: Beim ersten Themenworkshop drehte sich alles um das Thema Carbon Footprint, Lebenszyklusanalyse und Bankenratings

Am 17. November 2022 fand der erste von insgesamt vier Themenworkshops des KWF-Netzwerkprogramms FIRST.green statt. Dieser stand ganz im Zeichen der brennenden Frage, wie man die CO2-Emissionen und Umweltperformance eines Unternehmens einerseits messbar machen kann und andererseits die nötigen Informationen den interessierten Stakeholdern zur Verfügung stellen kann. Angesichts dessen, dass die Anforderungen an transparente Umweltdaten von Unternehmen seitens der EU-Taxonomie, Kundenbedürfnissen oder Banken-Anforderungen stetig steigen, sind sich die teilnehmenden Unternehmen einig, das dies aktuell eine sehr große Herausforderung ist, auf die man sich entsprechend vorbereiten möchte.

Nach einer Einführung in unterschiedliche Berichtsformate und Standards durch Dr. Johannes Fresner von STENUM gab Mag. Martin Grünwald – Prokurist der PMS Elektro- und Automationstechnik GmbH und Gastgeber für diesen Workshop – einen Einblick in das EMAS-zertifizierte Umweltmanagementsystem von PMS. Sehr anschaulich strich er die Vorteile einer EMAS-Zertifizierung hervor: Erkennung von Verbesserungspotentialen, Einbindung der Mitarbeitenden am Weg zum nachhaltigen Unternehmen und transparente Dokumentation der Umweltleistungen für Stakeholder. Beim anschließenden Rundgang durch die Produktion von PMS konnten die Teilnehmenden an vielen Stellen live erleben, wie Nachhaltigkeit im Betrieb gelebt wird.

Anschließend führte Andreas Meltzer, MSc von Joanneum Research – Life in die Details einer CO2-Bilanzierung ein, bei der nicht nur direkte Emissionen am Standort eine Rolle spielen, sondern auch darüber hinaus vor- und nachgelagerte Umweltauswirkungen (Scope 3) mit bilanziert werden sollen.

Besonders aufmerksam folgten die Teilnehmenden schlussendlich dem Input von Mag. Josef Walcher von der Kärntner Sparkasse, der darstellte, inwiefern die Banken gefordert sind, selbst über ihre Nachhaltigkeits-Performance zu berichten und wie sich das in Zukunft auch auf die Vergabe von Finanzierungen für die Kunden auswirken wird. Fazit: Desto besser Unternehmen schon heute über ihre Auswirkungen auf die Umwelt berichten können und desto nachhaltiger die Investments sind, desto einfacher und günstiger wird es in Zukunft sein, eine Finanzierung zu erhalten.

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Umsetzung der SDGs mit RECP in Albanien

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Umsetzung der SDGs mit RECP in Albanien

Die Europäische Grüne Agenda für den Westbalkan (SWD/2020/223 final) fordert die Dekarbonisierung der Energieversorgung, die Kreislaufwirtschaft zur Verringerung des Ressourcenverbrauchs und die Abfallentsorgung, die Verringerung der Verschmutzung von Luft, Wasser und Boden, nachhaltige Ernährungssysteme und ländliche Gebiete und Maßnahmen zum Schutz und zur Wiederherstellung von Ökosystemen in den Ländern. Es bedarf konkreter Umsetzungsmechanismen.
 
Um die Umsetzung einer ressourceneffizienten und saubereren Produktion in Albanien zu unterstützen, bildet STENUM Experten der Nationalen Polytechnischen Universität in Tirana aus und unterstützt Demonstrationsprojekte mit sechs Branchen aus der Bekleidungs- und Schuhproduktion. Das Projekt wird von der Swedish International Development Agency (SIDA) finanziert.

Die ersten Ergebnisse zeigen, dass albanische Unternehmen bereit sind, Energie zu sparen und nach Möglichkeiten suchen, das Potenzial für das Recycling von Stoff- und Lederabfällen auszuschöpfen. Unternehmen planen, ihr Geschäftsmodell auf eine engere Zusammenarbeit mit der Lieferkette auszuweiten und ihren internationalen Kunden komplette Servicepakete anzubieten.

Eine Roadmap wird derzeit entwickelt, um die Wege zu einer breiten Übernahme der SDG-Umsetzung im Sektor in Albanien aufzuzeigen.

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