EU4Environment: 2-tägiges Webinar über „Umweltmanagementsystem in der Praxis“

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EU4Environment: 2-tägiges Webinar über „Umweltmanagementsystem in der Praxis“

im Rahmen von EU4Environment

Die Ausbildung wurde im Rahmen des von der Europäischen Union finanzierten Internationalen Umweltprogramms (EU4Environment) organisiert. Dr. Johannes Fresner, UNIDO-Experte und Geschäftsführer der STENUM GmbH, sprach als Trainer. Mehr als 50 TeilnehmerInnen aus 6 verschieden Ländern (Aserbaidschan, Armenien, Weißrussland, Georgien, Republik Moldau, Ukraine)  nahmen an der Ausbildung teil.

Die Ausbildung bestand aus 2 Teilen: theoretisch und praktisch. Im theoretischen Teil lernten sich alle Teilnehmer über die Schlüsselelemente des Umweltmanagementsystems (internationale Norm ISO 14001) kennen, die der Organisation hilft, durch konsequente Analyse, Bewertung und Verbesserung systematisch und effektiv regulatorische Anforderungen im Bereich Umweltschutz systematisch und effektiv umzusetzen. von Umweltindikatoren. Im praktischen Teil, der aktiver ist, wurden alle Teilnehmer in 6 Gruppen aufgeteilt und jeder Gruppe als Vermittler zugewiesen. Jede Gruppe erhielt eine Aufgabe, das Umweltmanagementsystem zu erledigen und stellte die Ergebnisse der erledigten Aufgabe vor.

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Kunststoff-Lebenszyklus in der Praxis

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Kunststoff-Lebenszyklus in der Praxis

Eine Methode zur Abschätzung der Umweltauswirkungen

Das Webinar ist Teil des Projekts Materialeffizienzlabor, beauftragt durch das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie und wird organisiert von der STENUM GmbH und dem Ressourcen Forum Austria mit der ITG Salzburg, der Industriellenvereinigung Salzburg, der Fachgruppe Entsorgungs- und Ressourcenmanagement der Wirtschaftskammer Salzburg sowie dem Kunststoff-Cluster und Cleantech- Cluster.

Am Beispiel Altkunststoff-Verwertung zeigte Prof. Jungmeier vom Joanneum Research die Gegenüberstellung von Reststoff- und Abfallverwertung sowie die Bewertung in einer LCA. Entweder erhält man Strom und Wärme oder Sekundärmaterial durch Recycling. Die Methode der Systemerweiterung hilft hier bei der Vergleichbarkeit. Jeweils für stoffliche und energetische Verwertung muss das fehlende Produkt ergänzt wer-den. Wesentlichste Einflussfaktoren sind hierbei bei der energetischen Verwertung u.a. die Nutzungsgrade der Abfallverbrennung, die Menge der nutzbaren Wärme bei Abfallverbrennung und die ersetzte Energie und bei der stofflichen Verwertung der Energiebedarf, die Produktausbeute, die Nutzung der Reststoffe bei der stofflichen Verwertung und die Qualität von Recyclingprodukten.
Im Basisfall ist der Unterschied zwischen stofflicher und energetischer Verwertung laut Jungmeier nur gering bzw. nicht signifikant. Das ist bei vielen Altstoffen so und die Bewertung der Favorisierung hängt dann von spezifischen Rahmenbedingungen ab.

Dr. Neubauer vom Umweltbundesamt gab einen Überblick über die bundesweiten Behandlungsanlagen: 12 Anlagen bestehen mit dem Hauptzweck Sortierung/Aufbereitung von Kunststoffen, weitere 25 Anlagen betreiben werkstoffliches Kunststoff-Recycling (erzeugen also homogenes Mahlgut, Regranulate, Halbzeuge oder Kunststoffartikel), 20 Anlagen bereiten Styropor auf oder verwerten diesen 
Dann gibt Neubauer einen Einblick in erste Erkenntnisse einer aktuellen Studie über den aktuellen Status Quo der Sortier- und Recyclingtechnologien. Der Sortierungsgrad liegt in den vier untersuchten Anlagen zwischen 31 und 38% abgetrennter Zielfraktionen des Gesamtinputs.

Die anschließende Diskussion thematisierte unter anderem den Kunststoffabfallexport, die Problematik der Kostenkonkurrenz zwischen Sekundärrohstoffe und aktuell günstigem Primärmaterial sowie der Berücksichtigung biobasierter Kunststoffe bei Recyclingmöglichkeiten, die größere Probleme bzw Störungen des Prozesses mit sich bringen und deshalb bewusst ausgeschleust werden.

Mehr zum Materialeffizienzlabor unter: https://www.ressourcenforum.at/materialeffizienzlabor/
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9th Workshop AICP: Material Efficiency Laboratory to Enhance Resource Efficiency in SMEs

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The project „Material Efficiency Laboratory“ was initiated in 2019 by the Austrian Ministry of Climate, Environment, Innovation and Technology to support pilot SME companies in increasing resource efficiency. As a result, a strategy to reach out to a large number of enterprises. „Resource efficiency“ includes all raw and auxiliary materials, as well as the energy and water. At first, a tool was developed and a manual providing supporting information. The 47 questions address key elements of strategy, business models, management system, processes, products, and services. Secondly, 10 assessments were carried out with manufacturing companies from different sectors. The share of wasted materials ranged between 5% to 70% of material input. 10 to 15% of the waste could be avoided or recycled by awareness raising for optimum use of equipment, process control, better equipment, and recycling. The companies appreciated concrete suggestions and were open to discuss the use of alternative materials. Most of the companies were already using product-related services. A total of 87 measures were identified. A number of communication activities were carried out. Strategies were developed to further roll out resource efficiency to reach a critical mass.

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Webinar im Rahmen von REBE II

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Die Internationale Energieagentur bezeichnet Energieeffizienz als wichtigstes Handlungsfeld für globalen Klimaschutz. Dementsprechend wurde im Rahmen des Projekts REBE II (gefördert im Programm Interreg V-A AT-HU) ein Modul „Energieeinsatz reduzieren durch Prozessintegration“ als Webinar angeboten. Drei Abende lang wurde das Thema von Johannes Fresner in Form von Webinaren mit 20 TeilnehmerInnen diskutiert: Am Programm standen ein systematischer Ansatz zum Energieaudit mit dem Schwerpunkt effizienzsteigernde Maßnahmen,  Verbesserung der Regelung, Hinweise zur Optimierung von Wärmebereitstellung, Wärmeverteilung, Wärmerückgewinnung, Regelung von Motoren, Pumpen, Gebläsen, Druckluft, Kälteanlagen, Beleuchtung, sowie viele Beispiele. Abschließend wurde die Pinchanalyse als Instrument zur Optimierung der Wärmerückgewinnung besprochen. Das Feedback einer Teilnehmerin: „Ich denke, dass ich ab jetzt mit wacherem Verstand durch technische Anlagen gehen werde. Die Relation einer Investition zu einem Mehrfachen an Betriebskosten, die eingespart werden können, ist faszinierend.“
 

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Materialeffizienzlabor: Workshop Ideenmanagement​

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Wirtschaftliche Entwicklung erfordert Materialeinsatz. Der global steigende Ressourcenverbrauch mit seinen Folgen wie Klimawandel, Knappheiten und Volatilitäten macht eine Ressourcenwende, also die absolute Entkoppelung von wirtschaftlicher Entwicklung und Materialverbrauch unabdingbar. Ressourceneffizienz, Kreislaufwirtschaft und Bioökonomie sind dafür entscheidende Lösungsparadigmen, die produzierenden Betriebe dafür ein entscheidender Akteur.

Die besten Ideen für Optimiereungen kommen dabei oft aus den Unternehmen selbst! Das Wissen und die Erfahrungen der MitarbeiterInnen im eigenen Unternehmen gezielt nutzen um kontinuierlich an der Verbesserung der Ressourceneffizienz zu arbeiten stellt oft eine Herausforderung dar. Der Workshop stellte Methoden und Erfolgsbeispiele vor, damit andere Unternehmen in Zukunft diese Potenziale besser nutzen können.

Ideenmanagement bzw. betriebliches Vorschlagswesen kann wesentlich zur Steigerung der betrieblichen Material- und Energieeffizienz beitragen und unterstützt Ihre bereits implementierten Managementsysteme.

Der Workshop am 22. Februar 2020 war Teil des Projekts „Materialeffizienzlabor“, beauftragt durch das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie und wurde organisiert von der STENUM GmbH und dem Ressourcen Forum Austria in Kooperation mit dem Regionalmanagement Obersteiermark West, Kraft des Murtal und der Wirtschaftskammer Steiermark.

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Kreislaufwirtschaft als Basis der Fabrik der Zukunft in Kiew

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Die Europäische Kommission unterstützt den Übergang der EU zu einer Kreislaufwirtschaft mit einer Reihe von Maßnahmen, um den Wert von Produkten, Materialien und Ressourcen so lange wie möglich zu erhalten und gleichzeitig die Abfallerzeugung zu minimieren. Das Paket zur Kreislaufwirtschaft enthält spezifische Vorschläge zur Änderung des EU-Abfallrechts und zur Umwandlung von Abfall in wertvolle Ressourcen.

Die Produktion von Gütern wirkt sich auf die Umwelt, die Ressourcenversorgung und die Abfallerzeugung aus. Die Kreislaufwirtschaft beginnt ganz am Anfang des Lebenszyklus eines Produkts. Intelligente Produktdesign- und Produktionsprozesse können dazu beitragen, Ressourcen zu sparen, ineffizientes Abfallmanagement zu vermeiden und neue Geschäftsmöglichkeiten zu schaffen.

Dämnächst wird das gesamte Seminar auf Youtube verfügbar sein.

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Manual for the implementation of Low Carbon strategies

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Das Handbuch beschreibt die Vorausetzungen für eine kohlenstoffarme Produktion, die relevanten internationalen Konventionen und die gesetzlichen Anforderungen in Serbien. CO2-arme Technologien in der Industrie sind unerlässlich, um die Klima- und Energieziele der EU zu erreichen. Die Ziele sind im Paket 2020, im Rahmenprogramm 2030 und in der Roadmap 2050 festgelegt. Diese Ziele bilden den Gesamtrahmen für die Festlegung von Strategien für die unterschiedlichen Industriebranchen. Der beschriebene Ansatz beginnt mit der Erläuterung des CO2-Fußabdrucks einer Organisation, der Ermittlung der Ausgangssituation und der Darstellung, wie der CO2-Fußabdruck konotinuierlich mit dem PDCA-Managementzyyklus verringert werden kann. Es fasst die relevanten Standards für Energieaudits zusammen (Verpflichtung des Managements, Politik, Team, Ausbildung, Bewusstsein) und gibt Hinweise für deren praktische Umsetzung. Außerdem wird der Ansatz des Carbon Footprinting beschrieben und ein detaillierter Ansatz zur Überwachung und Steuerung des Energieverbrauchs vorgestellt. Darüber hinaus werden eine Reihe technischer Optionen beschrieben , mit denen die Energieeffizienz in den Prozessen der Lebensmittel verarbeitenden Industrie gesteigert werden kann. Dies betrifft Prozesse wie Kühlen, Heizen, Druckluft, Reinigen. Es werden neue Technologien beschrieben, mit denen der Energieverbrauch von Prozessen gesenkt werden kann. Der CO2-Fußabdruck kann auch dadurch verringert werden, dass Abfall zu einem nützlichen Nebenprodukt wird. In der Lebensmittelindustrie besteht ein großes Potenzial für die Verwertung von Nebenprodukten. Dann werden verschiedene Optionen analysiert, die sich auf die Verwendung von Nebenprodukten zur Erzielung zusätzlicher Einnahmen beziehen. Das Kapitel zeigt auch, wie durch anaerobe Vergärung organischer Abfall und konzentriertes Abwasser zu einer Energiequelle werden können. Abfall in nützliche Produkte zu verwandeln oder Rohstoffe zu ersetzen, ist eines der wichtigsten Prinzipien der Kreislaufwirtschaft. Das letzte Kapitel fasst das Potenzial erneuerbarer Energiequellen in Serbien zusammen. Die wichtigsten Optionen sind: Stroh und andere landwirtschaftliche Abfälle als Kesselbrennstoff, Wasserkraft, Photovoltaik, Solarthermie und Wind.

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STENUM Präsentation auf der e-nova „Circular Economy as a principle for production in the future“

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Auf der Fachhochschule Burgenland fand am 21. und 22. November die e-nova statt. Auf diesem Kongress über nachhaltige Technologien zur Energieversorgung, für Gebäude und Umwelt allgemein präsentierte Dr. Johannes Fresner Kreislaufwirtschaft als Prinzip der Produktion der Zukunft. Beispiele zur Kreislaufschließung in der Kunststoff- und Lebensmittelverarbeitung wurden präsentiert, sowie Ratschläge für Unternehmen: Ersatz von problematischen Chemikalien, die ein Recycling schwierig machen, Optimierung von Design, Layout und internem Recycling, sowie Beispiele für neue Kooperationen zur Nutzung von Nebenprodukten und deren energetischer Nutzung.

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Neue SUMP Richtlinien mit STENUM-Beitrag

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STENUM hat zu den neuen SUMP-Richtlinien beigetragen:

Die Leitlinien zur Entwicklung und Umsetzung eines Plans für nachhaltige urbane Mobilität (auch als SUMP-Leitlinien bezeichnet) wurden ursprünglich im Jahr 2013 veröffentlicht. Seitdem haben viele Städte in Europa und auf der ganzen Welt SUMPs entwickelt. Der technologische Fortschritt und die große Bereitschaft der Öffentlichkeit, in der Mobilität neue Wege zu gehen, haben zu einem raschen Wandel, der vom traditionellen Modell des Privateigentums von Autos weg hin zu neuen Arten der gemeinsamen Mobilität geht.

In der zweiten Ausgabe der SUMP-Leitlinien wurden die dynamischen und sich rasch entwickelnden Herausforderungen der städtischen Mobilität nach umfassenden Konsultationen mit Interessengruppen und unter Einbindung von Beiträgen von Experten berücksichtigt. Die Autoren haben eine Reihe neuer thematischer Leitfäden und Praktiker-Briefings erstellt, um die Entwicklung und Implementierung von SUMPs weiter zu unterstützen.

In einem von AREA (Fabio Tomasi, Triest) geführten Konsortium hat STENUM mit der Erstellung des SIMPLA-Leitfadens zur Harmonisierung kommunaler Energiepläne und Mobilitätskonzepte zu diesen Themen beigetragen.

Die Leitlinien für die Entwicklung und Umsetzung eines Plans für nachhaltige urbane Mobilität (2. Auflage) sowie alle zugehörigen thematischen Leitfäden können hier heruntergeladen werden:

Link zu den Guidelines

 

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Unser neues Lastenfahrrad

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STENUM hat seit Oktober ein Lastenfahrrad. Wir sind gerade beim Testen. Ein Erfahrungsbericht folgt in Kürze!

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